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Vanakara und Hariphor hatten sich, nachdem der Hüter des Lichtes sie verlassen hatte, in sicherer Entfernung zu dem am Boden liegenden Vykati in den Jada-Schrein zurückgezogen. Der schwarzhaarige Vykati war auf seinem Felsen außerhalb der Lichtung sitzen geblieben. Er beachtete sie nicht, sondern wirkte grüblerisch in sich selbst gekehrt.
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Vankara betrachtete kritisch den jungen Vykati, der lethargisch am Boden lag und nur hin und wieder ein leises Stöhnen von sich gab. Sie hatte den Eindruck, dass es ihm nicht gut ging. Wie alt mochte er sein? Siebzehn? Achtzehn? Er schien bislang keine Kenntnis von ihnen genommen zu haben.
„Weißt du, warum der Mann am Boden liegt?“, fragte sie leise Hariphor.
Doch der Waldgeistmann schüttelte nur den Kopf. „Er lag schon da, als ich zum ersten Mal hier war“, antwortete er. „Seither hat er sich nicht großartig bewegt.“
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Vanakara betrachtete mit Sorgen den jungen Vykati am Boden.
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Vanakara drängte es, den Mann zu untersuchen, doch fehlte ihr der Mut dazu. Schließlich hatte der Kartograph sie beide gebeten, seinen Freund bei der Bewachung des am Boden liegenden Vykati zu unterstützen. Somit konnte dieser nicht ganz ungefährlich sein.
Hariphor wusste anscheinend, was sie innerlich bewegte, denn er fuhr mit beruhigender Stimme fort: „Falls ihm etwas fehlt, dann wird die hier vorherrschende Heilungsmagie schon dafür sorgen, dass er sich wieder erholt.“
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Vanakara hörte ein Schnauben von dem Vkyati, der auf dem Moosfelsen saß, doch er schien sie nicht weiter zu beachten.
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Von dem auf dem Felsen sitzenden Vykati kam ein Schnauben zu ihnen hinübergeweht. Irritiert schaute sie in seine Richtung, doch der Vykati beachtete sie weiterhin nicht.
„Wie geht es dir denn jetzt?“, wurde sie von Hariphor gefragt. „Hat das Artefakt dir Erholung verschaffen können?“
Vanakara nickte. Sie spürte, wie die heilsamen Schwingungen, die durch den Jada-Schrein waberten, ihre Kräfte wieder reaktivierten. „Es tut immer gut, sich in seinem Wirkungskreis aufzuhalten.“
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Erneut erklang ein Schnauben von dem sitzenden Vykati, der sie jedoch nach wie vor ignorierte.
Hariphor jedoch reagierte darauf. Er wandte sich an ihn und fragte in einem ruhigen Tonfall: „Wollt Ihr Euch unserem Gespräch anschließen?“
Nun endlich richtete der Vykati seinen Blick auf sie, setzte ein herablassendes Lächen auf und entgegnete mit einer kühlen Stimme: „Vermutungen sind nicht mit Wissen gleichzusetzen.“
Verwirrt schaute Vanakara den Vykati an. Wie kam er auf solch eine Aussage? Doch schon übernahm Hariphor erneut das Reden und fragte mit weiterhin extrem ruhiger Stimme: „Was veranlasst Euch, unsere Aussagen als Vermutungen einzuschätzen?“
Der Vykati stand auf und schritt auf sie zu. Wie ein Lehrmeister dozierte er dabei: „Artefakte, die Magisch-Induzierte Topographische Fluktuationen hervorrufen, liegen seit Jahrhunderten im Boden und haben enorme Magiemengen absorbiert. Ihre Magie lässt sich ohne Freilegung nicht bestimmen. Eure Schlussfolgerung ist daher eine Vermutung. Oder wollte Ihr mir allen Ernstes erzählen, Ihr könntet die Art der Magie eines in der Erde begrabenen Artefaktes ermitteln?“
Seine ganze Art, so wie er sprach und sich bewegte, triefte vor Arroganz − und Vanakara spürte, wie sich Widerwillen in ihr regte. Dieser Vykayti war anders als der Kartograph. Auch jener war ihr bei ihrem ersten Treffen mit Überheblichkeit begegnet, aber er hatte es durch Schweigen und Distanziertheit gezeigt. Dieser hier wirkte abstoßend direkt, ließ sie deutlich fühlen, dass sie in seinen Augen nichts wert waren.
Daher bewunderte sie Hariphor, der seine Emotionen weitestgehend unter Kontrolle hielt und ruhig blieb.
Allerdings mischte sich in seine Antwort nun auch eine etwas herablassende Note mit ein, als er antwortete: „Das können wir in der Tat. Ist Euch Vykati das etwa nicht möglich?“
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Vanakara konnte beobachten, wie dem Vykatie für einen winzigen Moment die Gesichtszüge entgleisten, doch er fing sich sofort wieder und setzte erneut das überlegene Lächeln auf.
„So“, antwortete er in extrem geringschätzigem Ton, „können das Waldgeister? Dann würde mich doch mal interessieren, wie Ihr das bewerkstelligt!“
Vanakara fühlte Hariphors erwartungsvollen Blick auf sich ruhen. Sie wusste genau, was er von ihr erhoffte. Ihm war bekannt, dass sie einen magischen Sensor besaß.
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Vanakara konnte beobachten, wie dem Vykati für einen Moment die Gesichtszüge entgleisten.
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Aber wollte sie wirklich diesem herablassenden Vykati ihr Werkzeug vorführen, mit dem sie die Magiearten von im Silberwindhain vergrabenen Artefakten ermittelte? Zunächst sträubte sich alles in ihr.
Doch als sich der Vykati mit einem erneuten verächtlichen Schnauben abwandte und ihr deutlich zu verstehen gab, dass er dies für unsinniges Geschwätz hielt, reichte es ihr mit seiner Arroganz.
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Vanakara erklärte, dass sie das Gerät herholen müsste, um es zeigen zu können.
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„Ich müsste das Gerät herholen, um es Euch zeigen zu können“, erklärte sie kühl.
Langsam drehte er sich ihr wieder zu und grinste hämisch, während er sagte: „Tut dies, ich werde noch etwas Zeit an diesem Ort verweilen.“
Vankara sah ihm finster nach, als er sich wieder umwandte und zu dem Felsen zurückschritt, auf dem er zuvor gesessen hatte. Sie konnte ihre Wut kaum noch beherrschen.
Da hörte sie Hariphor mit sanfter Stimme fragen: „Kommst du allein zurecht?“
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Dankbar darüber, dass er sie wieder erdete, nickte sie nur. Sie holte ein paar Mal bewusst Atem, dann antwortete sie mit ruhiger Stimme: „Ja, ich fühle mich wieder bei Kräften. Bleib du hier und bewache weiter den jungen Mann. Ich werde mich beeilen.“
Damit machte sie sich auf den Weg zu ihrer Hütte. Den arroganten Vykati ignorierte sie bewusst. Ihr war die Art des vykatianischen Kartographen wesentlich lieber.
Unterwegs kreisten ihre Gedanken um die beiden Vykati. Die Charaktere empfand sie als sehr gegensätzlich. Der eine still und zurückhaltend, fast schon gefühlskalt, der andere besserwisserisch und offen respektlos. Was verband diese zwei Männer, dass der Hüter des Lichtes diesen hochnäsigen Kerl als seinen Freund bezeichnete?
Mit solchen Gedanken erreichte sie schließlich ihre Hütte, holte den magischen Sensor aus einer Kiste, in der er sicher verwahrt wurde, und kehrte zum Jada-Schrein zurück. Sie hoffte, dass die angespannte Atmosphäre zwischen Hariphor und dem arroganten Vykati nicht während ihrer Abwesenheit eskaliert war.
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Als sie den Jada-Schrein von weitem erblickte, erkannte sie erleichtert, dass die beiden Männer sich nach wie vor an den Plätzen befanden, an denen sie sie zurückgelassen hatte. Es hatte wohl keine weitere nennenswerte Auseinandersetzung zwischen ihnen gegeben.
Endlich erreichte sie den Jada-Schrein und ging − ohne den sitzenden Vykati eines Blickes zu würdigen − direkt auf Hariphor zu.
Ihr waren inzwischen gehörige Zweifel gekommen, ob sie dem Fremden die Funktionsweise des magischen Sensors wirklich erklären sollte.
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Als Vanakara den Jada-Schrein erreichte, erkannte sie erleichtert, dass es keine weitere Auseinandersetzung zwischen den Männern gegeben hatte.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser den Sensor bedienen konnte, lag nahezu bei Null, da dem Volk der magisch mächtigen Vykati nachgesagt wurde, über wenig bis gar keine Naturverbundenheit zu verfügen. Vermutlich hielt dieser überhebliche Kerl ihre Demonstration daher ohnehin für ein Täuschungsmanöver.
Hariphor schien ihr Missbehagen zu spüren, denn er nickte unmerklich und sagte dann in Richtung des Vykati: „Dürfen wir Euch bitten, näher zu treten, damit wir Euch den magischen Sensor vorführen können?“
Süffisant lächelnd erhob sich jener und kam zu ihnen hinüberstolziert. Mit herablassendem Blick nahm er den magischen Sensor näher in Augenschein und schaute dann erwartungsvoll auf Vanakara. Diese verspürte immer weniger Verlangen, diesem arroganten Vykati das Gerät vorzuführen. Doch Hariphor nickte ihr motivierend zu.
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Vanakara erklärte den Gebrauch des magischen Sensors.
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Also seufzte sie resigniert und begann eher widerwillig zu erklären: „Dieser Sensor reagiert auf magische Schwingungen, allerdings nur in Verbindung mit demjenigen, der ihn nutzt. Es ist unerlässlich, dass man sich dabei selbst zurücknimmt und sich dem großen Ganzen der Natur unterordnet. Indem man den Sensor mit beiden Händen hält und die Füße bewusst mit der Erde verankert, entsteht ein geschlossener Resonanzkreis. Erst dadurch wird es dem Sensor möglich, auf die Schwingungen zu reagieren.“
Sie verlagerte nun ihre Konzentration fort von dem Vykati hin auf die Erde und platzierte ihre Füße bewusst auf ihr.
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Erst nachdem sie die Grashalme deutlich unter ihren Fußsohlen und zwischen den Zehen wahrnahm, sie quasi mit den Füßen sah, nahm sie geistig Kontakt mit dem Sensor auf und fühlte das Holz in ihren Händen. Sie schloss die Augen und sah vor ihrem geistigen Blick heilende Schwingungen durch den Jada-Schrein ziehen.
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Murmelnd, damit sie ihre Konzentration aufrechthalten konnte, sprach sie: „Ich konzentriere mich nun auf die hier vorherrschende Heilungsmagie.“
Als sie die Augen öffnete, leuchtete die Scheibe in deutlichem Türkis. Sie wartete nicht erst darauf, dass die Scheibe wieder ihren üblichen matt blauen Schimmer angenommen hatte, sondern erläuterte, jetzt wieder mit fester Stimme: „Je mächtiger die Magie, desto intensiver die Färbung.“
Am Gesicht des Vykati konnte sie nicht ablesen, was dieser dachte. Er hatte seine hochmütige Miene nicht groß verändert.
Dennoch fragte er mit gönnerhaftem Lächeln: „Wie sieht es mit einer anderen Art von Magie aus? Gibt es hier noch andere Magiearten?“
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Als sich Vanakara auf die Heilungsmagie konzentrierte, begann die Holzscheibe intensiv türkis zu leuchten.
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Am liebsten hätte sie sich abgewandt, um dieses eingebildete Gesicht nicht länger ansehen zu müssen, doch sie beherrschte sich und entgegnete sachlich: „Hier herrscht auch eine große Naturmagie vor.“
Erneut konzentrierte sie sich auf ihre Füße und ihre Hände. Doch dieses Mal musste sie sich nicht die heilsamen Schwingungen vorstellen, sondern sog die natürlichen Düfte mit der Nase ein und lauschte auf die Geräusche um sich herum.
Als sie dieses Mal die Augen öffnete, zeigten die Felder der Scheibe ein intensives dunkles Grün.
Das Gesicht des Vykati hatte einen nachdenklichen Ausdruck angenommen. Vanakara war es jedoch nicht möglich, diesen zu deuten. War er beeindruckt? Dachte er über die Funktionsweise nach? Oder überlegte er, wie er ihr einen Schwindel nachweisen konnte?
Da hörte sie Hariphor die Frage stellen: „Wollt ihr es einmal versuchen?“
Der Vykati nickte. Ein wenig zögerlich reichte Vanakara ihm die Scheibe und hoffte, dass dieser trotz seiner Arroganz sorgfältig mit ihr umgehen würde.
Der Vykati besah sich den Sensor interessiert von allen Seiten, nahm ihn dann in die Hände und schien ihn mehrmals mit den Fingern zu drücken.
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Vanakara überlegte, ob ihr der Vykati nicht richtig zugehört hatte, als sie die Bedienung des magischen Sensors erklärte.
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Hatte er ihr nicht zugehört?, überlegte Vanakara. Sie hatte doch deutlich erklärt, wie der Sensor zu bedienen war.
Mit einem Stirnrunzeln quittierte der Vykati die ausbleibende Wirkung.
Daraufhin schien er den Sensor hypnotisieren zu wollen − zumindest wirkte der Blick so auf Vanakara, mit dem er die magische Holzscheibe anstarrte. Natürlich erreichte er so erneut keine Reaktion.
Hariphor schien das Problem jedoch erkannt zu haben, denn er riet ihm nun: „Ihr müsst Euch mit der Natur verbinden, sonst wirkt der Sensor nicht.“
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Gereizt rollte der Vykati mit den Augen, richtete dann seinen Blick auf eine der Jada-Eichen und stierte diese an.
Innerlich schüttelte Vanakara den Kopf. Das Gerücht, dass Vykati über keinerlei Naturverbundenheit verfügten, bestätigte dieses Exemplar mehr als deutlich. Dieser Vykati hatte nicht einmal den Hauch einer Vorstellung, wie er eine Verbindung zur Natur herstellen konnte!
Mit einem Schulterzucken gab der Fremde ihr den Sensor zurück und fragte in einem Tonfall, der nach Frustration klang: „Habt Ihr noch andere Magiearten hier vorgefunden?“
Vanakars schüttelte den Kopf und entgegnete: „Nein, das hier im Boden befindliche Artefakt verfügt nur über eine mächtige Heilungs- und Naturmagie.“
Der gelangweilte Blick des Vykati intensivierte sich unerwartet und mit plötzlich erwachtem Interesse fragte er: „Wie sieht es mit allumfassender Magie aus?“
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Allumfassende Magie? Von einer solchen Magie hatte Vanakara noch nie gehört und suchte hilfesuchend Hariphors Blick. Doch dieser schien genauso ratlos zu sein wie sie.
„Was versteht Ihr unter ‚allumfassender Magie‘?“, wandte sich Hariphor an den Vykatie, der daraufhin erklärte: „Es ist die Magie, die über allen anderen Magiearten steht, eine Art von Magie, die andere Magiearten ordnet, sie überlagert.“
Diese Erklärung half Vanakara nicht viel weiter − und nach Hariohors Blick zu urteilen, mit welchem er sie ansah, erging es ihm wohl ähnlich.
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Vanakara konnte sich unter allumfassender Magie nichts vorstellen.
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Nun ja, dachte sie, einen Versuch war es wert.
Sie nahm ihre übliche Stellung ein und versuchte, sich auf eine allumfassende Magie zu konzentrieren. Doch sie hatte keine rechte Vorstellung von dieser Art von Magie. Somit zeigte der Sensor auch nichts an.
„Diese Art von Magie scheint es hier nicht zu geben“, meinte sie.
Just in diesem Augenblick nahm sie wahr, dass der Kartograph mit zwei weiteren Vykati zum Jada-Schrein zurückgekehrt war.
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Vanakara bemerkte, dass der Vykati mit zwei weiteren Vykati zurückgekehrt war.
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Dass sie dessen Rückkehr erst so spät bemerkte, schob sie auf die Tatsache, dass sie sich zu sehr auf den magischen Sensor konzentrieren musste. Sonst wäre er ihr schon wesentlich früher aufgefallen.
Mit Entsetzen nahm sie nun jedoch wahr, dass die beiden fremden Vykati ohne Irritation auf den am Boden liegenden jungen Vykati zueilten.
Was war mit dem Schutzschirm? Warum griff er nicht? Der Hüter des Lichtes war wohl der einzige Vykati, den der Schutzschrim abgehalten hatte! Alle anderen ließ er ungehindert durch!
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Erschrocken blickte sie Hariphor an, der genauso entsetzt wirkte. Als dieser ihren Blick bemerkte, formte er mit dem Mund die Worte „Magische Instabilität“ und rollte mit den Augen.
Vanakara verstand und ihr Entsetzen schlug in Angst um. Durch die magische Instabiliät war der magische Schutzschirm zusammengebrochen und so lag der Jada-Schrein nun für alle fremden Völker offen. Jedes Wesen, das auf die wertvollen magischen Pflanzen aus war, hatte nun ungehindert Zutritt zu ihnen. Es gab keine Möglichkeit mehr, die Sternenblumen und das Rubinmoos zu schützen.
Plötzlich hörte sie den Freund des Kartographen leise ein ihr unbekanntes Wort sprechen: „Alaga!“
Sie blickte in die Richtung, in der er es ausgesprochen hatte und beobachtete, wie die beiden fremden Vykati den jungen Mann vom Boden hochhoben und auf die Füße stellten. Der junge Vykati ließ die Schultern hängen und wirkte so, als würde er gar nicht registrieren, was mit ihm geschah.
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Sie spürte, wie Angst in ihr hochstieg, als sie erneut ihren Blick auf den Freund des Kartographen richtete.
Was hatte dieser gerade getan? Welche Art von Zauber hatte er gesprochen? War dieser vielleicht für den Zustand des jungen Vykati verantwortlich? Und hatte er gerade noch einmal nachgelegt, damit der junge Mann auch mit Sicherheit nicht aus seiner Apathie erwachte?
Sie wandte sich wieder dem jungen Mann zu. Auch die Begleiter starrten nun entgeistert in ihre Richtung. Hatten sie den gleichen Gedanken wie sie?
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Vanakara vermutete, dass der arrogante Vykati den jungen Vykati verflucht hatte, als dieser so lethargisch von den Wächtern fortgeführt wurde.
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Doch dann rissen sie sich zusammen, nahmen den jungen Vykati in ihre Mitte und führten ihn ab.
Vanakaras Gedanken rasten. Ihre Aufmerksamkeit richteten sich erneut auf den Freund des Kartographen. Und mit einem Mal kamen ihr wieder sämtliche Schauergeschichten in den Sinn, die man sich über dieses Volk erzählte.
Möglichst unauffällig näherte sie sich Hariphor, in dessen Nähe sie sich ein wenig sicherer fühlte.
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Vanakara sucht hinter Hariphor heimlich Schutz.
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Tarodastrus' Perspektive
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Aus der Sicht der Waldgeistfrau
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Sadothus' Perspektive
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Aus der Sicht des Waldgeistmannes
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