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Payelos war nicht zufrieden. Die Berichte, die bei ihm eingetroffen waren, enthielten keinerlei brauchbare Informationen.
Der Hüter des Lichtes hatte den Fremden schweigend zu seinem Haus geführt und war mit diesem für rund eine Stunde darin verschwunden. Da der Fremde die Kapuze während des Weges nicht abgesetzt hatte, konnte niemand eine ausreichende Beschreibung abliefern.
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Lediglich die Tatsache, dass er nach dem Besuch beim Hüter des Lichtes mit einem Zeitdurchbrechungs-Amulett verschwunden war, ließ darauf schließen, dass er nicht aus der Reichsglorie stammte.
Aber insgesamt war dies zu wenig, um so einen Besuch wirklich einordnen zu können.
Auch der Umstand, dass der Hüter des Lichtes anschließend zu seinem emotionalen Anhängsel geeilt war, ließ auf keine besonderen Aktivitäten schließen. Schließlich teilte er sich diesem ja immer mit, wenn etwas Außerordentliches vorgefallen war.
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Payelos war mit den Berichten nicht zufrieden, da sie keinerelei Erkenntnis über den Fremden brachten.
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Payelos hätte gerne gewusst, was dieser Sadothus anschließend tat, aber die Bruderschaft hielt eine Überwachung dieses emotionalen Subjektes für unnötig, weil er innerhalb der Vykatigesellschaft nicht vernetzt war.
Dies hielt Payelos für einen großen Fehler, aber er war als Sprecher der „Verborgenen Hände“ nicht in der Position, eine Entscheidung der Führungsriege zu hinterfragen.
Da die Berichte so wenig aussagekräftig waren, beschloss er, am Folgetag Rakhata in der Kartographie-Werkstatt aufzusuchen, um herauszufinden, ob sie mit weiteren Informationen dienen konnte.
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Als Payelos die Kartographie-Werkstatt betratt, kam ihm Rakhata schon entgegen.
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Kurz vor Mittag des nächsten Tages setzte er dies in die Tat um.
Rakhata kam ihm sofort entgegen, mit der Mitteilung: „Gut, dass Ihr kommt, Payelos, ich hätte Euch sonst eine Nachricht gesandt. Ich habe Euch eine wichtige Einschränkung zu Eurem Luftritual mitzuteilen.“
Payelos wurde sofort hellhörig. Es schien schon wieder Neuigkeiten über den Hüter des Lichtes zu geben.
Gemeinsam traten sie an Rakhatas Schreibpult.
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Unter einem Stapel zog sie eine Karte von Vanavistaria hervor, die sie nun ausbreitete und leise erklärte: „Der beste Zeitpunkt zur Durchführung Eures Luftrituals wird in ungefähr 42 Tagen sein. Der geeignetste Ort ist hier“, und sie zeigte mit dem Finger auf das Zentrum der Hellen Magie, der Hauptstadt Vanavistarias.
Payelos hob seinen Blick und schaute Rakhata direkt in die Augen, ungläubig darüber, was er verstanden hatte. Wollte sie ihm mitteilen, dass der Hüter des Lichtes für sechs Wochen in das Elfengebiet verschwand?
Die Nachrichten rund um den Hüter des Lichtes häuften sich gerade. Sie folgten zu schnell aufeinander, als dass es nur Zufall sein könnte. Sie mussten alle miteinander zusammenhängen − aber wie?
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„Habt Ihr zu der Störung“, meinte er daher nun ebenso leise zu Rakhata, „vor der Ihr mich letztens gewarnt habt, noch mehr Informationen sammeln können? Mir sind keine Störungen aufgefallen.“
Rakhata schüttelte den Kopf. „Es war alles sehr unklar. Es gab lediglich Hinweise darauf, dass eine Störung vorlag.“
Also konnte Rakhata auch keine weiteren Informationen zu dem Fremden liefern.
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Payelos wollte wissen, ob Rakhata noch weitere Informationen über den Fremden erhalten hatte.
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„Aber Ihr seid der Meinung, dass ich das nächste Luftritual erst in 42 Tagen an diesem Platz durchführen sollte?“, fragte Payelos und überlegte fieberhaft, ob eine Möglichkeit bestand, den Hüter des Lichtes auf Elfengebiet zu überwachen.
Doch zu seiner Überraschung schüttelte Rakhata entschieden den Kopf.
„Nein“, sagte sie mit einer Bestimmtheit, die er von ihr nicht kannte. „Ich hatte gesagt, der Platz sei am geeignetsten. Aber der Weg dorthin ist so gefährlich, dass ich nicht garantieren kann, dass Ihr dort heil ankommt. Die Gefahr eines Absturzes ist viel zu hoch. Am besten bleibt ihr hier und ich suche nach einem neuen Platz, an dem Ihr dann später das Luftritual durchführen könnt.“
Rakhata hatte ihm gerade mitgeteilt, dass eine Überwachung auf Elfengebiet das Leben des Lichthüters gefährden würde. Die Bruderschaft musste von einer weiteren Überwachung absehen.
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Payelos musste erkennen, dass der Hüter des Lichtes nicht überwacht werden konnte, solange er sich auf Elfengebiet befand.
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Tarodastrus' Perspektive
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Rakhatas Perspektive
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Payelos' Perspektive
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Sadothus' Perspektive
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